MILNA, Hafenortschaft an gleichnamiger
Bucht an der Westküste der Insel BraC, 20 km südwestlich von Supetar. Die
Milna-Bucht mit einem weiten äußeren Teil und dem kleinen, seichten Innenteil
ist der beste Hafen auf BraC.
Der Ort entwickelte sich zu Beginn des 18.
Jh. Die Pfarrkirche Mariä Verkündigung aus dem Jahr 1783 hat eine monumentale
barocke Fassade und einen Stukkaturenzyklus (Rokoko) aus dem frühen 19. Jh. Das
spätbarocke Altargemälde Verkündigung ist eine Arbeit von Sebastian Ricci. Außer
den Skulpturen des hl. Joseph und
des hl. Hieronymus in der Pfarrkirche stammt auch das Grabdenkmal
von Stjepan TomaS mit seinen sezessionistisch-folkloristischen Motiven von Ivan RendiC. In der
Osibova-Bucht liegen Ruinen einer gotischen kleinen Kirche. _ Während der
Napoleonkriege hatte die russische Flotte 1800 in Milna ihren
Stützpunkt.